Begrenzungsinitiative – JA zur massvollen Zuwanderung

Am Sonntag, 27. September 2020 stimmen wir über die Begrenzungsinitiative ab. Die Schweiz ist ein kleines Land und es können sich nicht immer mehr Menschen hineinzwängen! Wollen auch Sie unsere Heimat schützen? Sollen wir die Zuwanderung wieder selber steuern können? Dann stimmen Sie JA zur Begrenzungsinitiative.

SVP nimmt Verantwortung wahr

Rückblickend wurde in den letzten Jahren im Ressort Liegenschaften, Freizeit, Sport und Sicherheit sehr grosse und sehr gute Arbeit geleistet. Besonders zu erwähnen sind die Sanierung der Alterswohnungen, die Erweiterung Kindergarten Gerbi, der Neubau Kindergarten Oberdorf, die Sanierung Gemeindehaus alter Schulhausplatz1 und der Neubau Clubhaus Peterswinkel. Das alles sind Projekte, die erfolgreich abgeschlossen und der Bevölkerung zur Nutzung übergeben werden konnten. Demnächst wird das Primarschulhaus fertiggestellt. Während der Phase der Entwicklung und Umsetzung dieser Projekte wurde immer nach zweckmässigen, mehrheitsfähigen und machbaren Lösungen gerungen. Den Mitarbeitenden und Kommissionen des Ressort Liegenschaften, Freizeit, Sport und Sicherheit unter der Leitung von Gemeinderat Peter Heuberger ist es gelungen und zu verdanken, dass die Projekte zweckmässig umgesetzt wurden.

Das Engagement im Ressort Soziales und Alter ist bei weitem nicht so spektakulär und öffentlich sichtbar wie die Verkehrsmassnahmen im Dorf. Da wird im Hintergrund sehr viel und sehr gut gearbeitet. Der Betrieb des Alters- und Pflegeheims Biberzelten stellt in der aktuellen Zeit für alle Beteiligten, Ressortverantwortliche wie Pflege- und Betriebspersonal, einen enorme Herausforderung dar.

Das APH-Biberzelten wurde, wenn wir die Gemeinderechnungen der letzten Jahre anschauen, mit grosser Sorgfalt geführt und konnte immer eine ausgewogene Rechnung präsentieren.

Die Arbeiten im Bereich Soziales sind ausserordentlich Anforderungsreich, gilt es doch die Not der Hilfsbedürftigen zu lindern, sie wo notwendig zu unterstützen, die Vertraulichkeit zu wahren und die Ausgaben unter Kontrolle zu halten.

Das alles ist dem zuständigen ressortverantwortlichen Gemeinderat Martin Stählin und seinem Team sehr gut gelungen und zu verdanken.

Die RPK wurde sehr erfolgreich und umsichtig von Gisela Hauser-Wichert präsidiert und ihre Arbeit wurde vom amtierenden Säckelmeister immer wieder gelobt.

Die SVP Lachen stellt den Wählerinnen und Wählern bestens bekannte und qualifizierte Kandidierende zurWahl, und wird sich weiterhin, wie die bisherigen Gemeinderäte für das Wohl der Lachner/innen einsetzen.

SVP Lachen

Umweltbewusstes Handeln muss man sich leisten können

Die bei Umweltdiskussionen ins Feld geführten Argumente bezüglich Heizsysteme gaben mir den Anstoss mein praktisches Beispiel genauer zu analysieren. Die Heizung war in die Jahre gekommen, die Umweltvorschriften für Ölbrenner wurden immer wieder verschärft und das Heizöl durch die CO2-Abgabe schrittweise verteuert. Auch war damit zu rechnen, dass in Zukunft durch Umweltvorschriften und CO2-Abgabe die Kosten für den Betrieb einer Ölheizung weiter steigen würden.

Überrascht war ich von den eingeholten Offerten. Der Ersatz der Ölheizung durch ein neues umweltfreundliches Modell wurde mir für knapp CHF 20‘000.- offeriert. Als Alternative kam eine Luft-Wasser-Wärmepumpe in Frage, weil Erdsonden in meinem Wohngebiet nicht erlaubt sind. Offeriert von einer einheimischen Firma für rund CHF 43‘000.-. Parallel dazu zog ich einen Energieberater bei, um zu klären welche weiteren Massnahmen zur Energieeinsparung sinnvoll wären. Wichtigste Massnahme, die Isolation im Estrich von 20 cm auf 35 cm zu erhöhen. Offeriert von einer ortsansässigen Zimmerei für CHF 13‘000.-.

Die Analyse der ersten 3 Jahre mit Variante Wärmepumpe und Dachisolation führten zu Heizkosteneinsparungen von rund Fr. 1500/Jahr verbunden mit höheren Investitionen von CHF 36‘000. Die Mehrkosten werden theoretisch in rund 24 Jahren amortisiert sein, wenn keine Unterhaltsarbeiten anfallen. Was jedoch für bewegliche Teile bei einer Wärmepumpe eine Illusion ist.

Mein Fazit anhand dieses praktischen Beispiels. Umweltbewusstes Handeln hat seinen Preis und den muss man sich leisten können.

Ich befürchte in Zukunft weiter steigende Umweltabgaben welche das Wohnen, besonders bei günstigen Wohnungen, verteuern wird. Diese Entwicklung wird die unteren und mittleren Einkommen treffen und belasten.

Elmar Schwyter

Alt Kantonsrat, Lachen

Leserbrief, erschienen im March-Anzeiger vom 6. November 2019

Neuer Kassier für SVP Lachen

Die SVP Lachen hat am 21. Mai 2019 ihre GV im Hotel Bären abgehalten. Co-Präsident Elmar Schwyter begrüsste die zahlreich anwesenden Pateimitglieder, insbesondere auch den Gast Sämi Lütolf, den Parteipräsidenten der JSVP Kt. Schwyz, der den Weg von Küssnacht nach Lachen gefunden hat. Elmar Schwyter führte gewohnt speditiv durch die Traktandenliste und liess noch einmal das letzte Vereinsjahr Revue passieren. Hervorgehoben wurde die Eingabe der Initiative zur Wiederbelebung des Dorfkerns, welche eine Anpassung der Verkehrsführung verlangte, so zum Beispiel die Reduktion der Verkehrsberuhigungsmassnamen (‘rote Töpfe’), eine Erhöhung des Tempo 20 in den Hauptverkehrsachsen sowie eine Öffnung des Rathausplatzes, allenfalls mit Einführung eines Nachtfahrverbotes. Diese Initiative wurde leider vom Gemeinderat als ungültig erklärt. Anschliessend präsentierte Mäni Wichert zum letzten Mal die Jahresrechnung, welche unter Applaus einstimmig genehmigt wurde. Nach fast 25 Jahren hat sich Mäni entschieden, als Kassier der Ortspartei Lachen zu demissionieren. Co-Präsident Elmar Schwyter dankte Mäni Wichert für die langjährige zuverlässige Arbeit und durfte ihm im Namen der Ortspartei einen Gutschein für Joe’s Rössli in Lachen überreichen. Das Co-Präsidium freut sich, dass mit Quirin Imfeld ein kompetenter Nachfolger als Kassier gefunden und damit gleichzeitig auch ein Generationenwechsel eingeleitet werden konnte. Der anschliessende gemütlichen Höck bot Gelegenheit für interessante Diskussionen.
Von Links: Co-Präsident Elmar Schwyter, neuer Kassier Quirin Imfeld, Samuel Lütolf (Präsident JSVP Kt. SZ und Nationalratskandidat) sowie Co-Präsident KR Thomas Haas

Unterschriftensammeltag zur «Mittelstandsinitiative»

(eing) Letzten Samstag fand der erste Unterschriftensammeltag für die «Mittelstandslnitiative» der SVP Kanton Schwyz statt. An verschiedenen Orten im ganzen Kanton wurden fleissig Unterschriften gesammelt.so auch in Lachen. Die Initiative verlangt, dass die Sozialabzüge für Kinder und Rentnerinnen und Rentner im Kanton Schwyz erhöht werden. Dies führt zu einer spürbaren steuerlichen Entlastung für Mittelstandsfamilien und Personen im Ruhestand. Ein Anliegen, das offenbar über die Parteiengrenzen hinweg Zuspruch findet, wie die interessanten Gespräche mit der Bevölkerung gezeigt haben. Der nächste kantonale Unterschriftensammeltag findet am Samstag, 1. Juni, statt. Unter anderen auch wieder in Lachen.

Von links: Nationalrat Pirmin Schwander, Kantonsrat Thomas Haas, Kantonsrat Bernhard Diethelm, Christina Zunkel (Präsidentin SVP March), Alt-Kantonsratspräsident Elmar Schwyter und Donat Schwyter.

Signalisation Spital Lachen

Leserbrief

Mit der neuen Verkehrsführung in Lachen mussten Signalisation und Wegweisung angepasst werden. Gut erkennbar ist die Verkehrsführung in die verschiedenen Richtungen sowie auf die Autobahn. Was ich jedoch vermisse sind Wegweiser, die den direkten Weg zum Spital Lachen und den Notfall signalisieren. Für ortsansässige spielt das keine grosse Rolle. Für Auswärtige, die den Notfall möglichst rasch erreichen wollen, ist eine gute Signalisation von grosser Bedeutung.

Die Verkehrsplaner des kantonalen Tiefbauamts haben mein Anliegen geprüft und teilen meine Ansicht. Sie haben mir versichert, dass sie in nächster Zeit Wegweisungssignale „Spital mit Notfallstation“ am Knoten Zürcherstrasse – Feldmoosstrasse und beim Kreisel Rütli anbringen werden.

Ich bedanke mich bei den zuständigen Mitarbeitern des Tiefbauamts für die Unterstützung und die unkomplizierte Art der Zusammenarbeit.


Elmar Schwyter
Alt Kantonsrat, SVP Lachen

26. Februar 2019

20.05.2019

In der Zwischenzeit hat das kantonale Verkehrsamt die Signalisation angebracht.

Signalisation beim Kreisel Rütli
Signalisation Abzweiger St. Gallerstrasse – Feldmosstrasse

Die «Dorfkern-Wiederbelebung» wird auch von politischer Seite unterstützt

March-Anzeiger

Die SVP Lachen hat an ihrer letzten Parteiversammlung die Verkehrssituation im Dorf besprochen sowie die Parolen für die beiden kommunalen Abstimmungsvorlagen vom 10. Juni gefasst.

Zu Beginn der Versammlung haben verschiedene Lachner Detaillisten ihre Erfahrungen und Einschätzungen zur aktuellen Verkehrssituation und deren Einfluss auf das Gewerbe dargelegt. Die Kernentlastungsstrasse ist realisiert. Das Dorf ist vorn Durchgangsverkehr befreit worden, was von einer überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung sehr geschätzt wird. Parallel zur Eröffnung der Kernentlastungsstrasse wurden aber auch flankierende Massnahmen eingeführt. Nach einem halben Jahr zeigt sich, dass dadurch die Auswirkungen auf das Dorfleben und das Gewerbe einschneidend sind.

Die Verkehrsrichtungen wurden verändert und der Rathausplatz wurde für den motorisierten Verkehr gesperrt. Zusammen mit den Verengungen und Temporeduktionen führt dies dazu, dass Autofahrer den Dorfkern meiden und das Dorf ausstirbt. Ursprünglich war beabsichtigt, das Dorf lediglich vom Durchgangsverkehr zu befreien. Die Einbussen für diverse Detaillisten sind frappant. Kunden bleiben aus – es ist bequemer in einem grossen Einkaufszentrum einzukaufen, welche mit dem Auto besser erreichbar sind, Die Läden im Dorf verlieren zunehmend an Attraktivität. Über kurz oder lang ist ihre Existenz gefährdet.

Tempo-20-Reduktlnn sehr störend

Als besonders störend werden die Tempo-20-Beduktionen in der Hauptverkehrsachse Oberdorfstrasse – Marktstrasse- Schützenstrasse – Äussere Haab empfunden. Es macht keinen Sinn, den ganzen Verkehr zum Seeplatz mit seinen zahlreichen Veranstaltungen durch eine Tempo-20-Begegnungszone zu führen. Hier ist eine Erhöhung auf
Tempo 30 und eine Verkleinerung der Begegnungszone angezeigt. Die diversen Strasseneinengungen sind auf das gesetzliche Minimum zu reduzieren.

Rathausplatz für Verkehr öffnen

Die Sperrung des Rathausplatzes für den motorisierten Verkehr teilt das Dorf und verhindert, dass Automobilisten im Dorfkern einkaufen. Die Umwege, die dadurch gefahren werden müssen, sind enorm. Der Rathausplatz soll deshalb wieder für den motorisierten Verkehr freigegeben werden mit einem Nacht-· und Sonntagsfahrverbot. Privatpersonen aus den Reihen der SVP werden deshalb eine entsprechende Initiative zur Wiederbelebung des Dorfkerns beim Gemeinderat einreichen.

Im Anschluss an diese Diskussion wurden die Parolen für die Abstimmungen vom 10. Juni gefasst. Die Vorlage für die Erteilung eines befristeten Rahmenkredits für die Beschaffung von Grundeigentum auf dem Gemeindegebiet wird von der SVP unterstützt. Es ist sinnvoll, dass der Gemeinderat im Sinne der Wirtschaftsförderung Grundeigentum erwerben kann, sofern sich daraus Vorteile für die Öffentlichkeit ergeben

Ebenfalls Unterstützung findet die Beschlussfassung über das Reglement zur Benutzung des kommunalen Untergrundes. Hier gilt es, gleich lange Spiesse zu schaffen für alle Nutzer. Kontrovers diskutiert wurde, dass die Einführung von Abgaben letztlich den Preis für den Endkonsumenten erhöht. Andererseits sollen aber auch alle Energieträger gleich behandelt werden. Aus diesem Grund unterstützt die SVP die Einführung eines Reglements, welches Rechtssicherheit zu diesem Thema schafft.

SVP Lachen

Die Sek 1 gehört nach Lachen

Dem «Marchanzeiger» vom 3.9.2014 musste ich entnehmen, dass unser Gemeinderat gegen den Verbleib der Bezirksschule in Lachen ist. Derselbe Gemeinderat notabene, der im Rahmen der Vernehmlassung der «Vision 2030» am 24.11.2011 noch öffentlich verkündet hat (Zitat): «Der Gemeinderat entscheidet, mit dem Bezirk einen Baurechtsvertrag einzugehen, um das Areal der heutigen Bezirksschule für den Weiterverbleib der SEK 1 in Lachen zur Verfügung zu stellen». Was ist da passiert?

Begründet wird der Entscheid nun plötzlich unter anderem damit, dass «die heutige Schulinfrastruktur der SEK 1 March in den nächsten Jahren massiv ausgebaut werden muss.» Ein Blick in die Studie, welcher der Gemeinderat extra für die Erstellung der «Vision 2030» in Auftrag gegeben hat, verrät: die Schülerzahl wird maximal von 480 (Stand 2011) auf ca. 525 (im 2030) erhöht. Warum nachfolgend die Rede von «18 zusätzlichen Räumen» ist, was diesen «massiven Ausbau» nötig mache, bleibt das Geheimnis unserer Pädagogen– und lässt erahnen, weshalb die Bildungsausgaben seit Jahren explodieren. Zu meiner Zeit brauchte es jedenfalls noch nicht für zwei bis drei neue Schüler einen neuen Raum. Oder ist dieser «massive Ausbau» etwa nur Angstmacherei, weil man das Schulhaus einfach nicht mehr will?

Fakt ist: zu einer attraktiven Wohngemeinde gehört ein umfassendes Schulangebot. Die bestehende Infrastruktur soll weiter genutzt werden, anstatt auf der grünen Wiese einen teuren Neubau zu erstellen. Dass dies möglich ist, wurde in der genannten Studie bestätigt. Und von unserem Gemeinderat hätte ich eigentlich erwartet, dass er sich für Lachen einsetzt.
Nun müssen sich halt die Lachnerinnen und Lachner dafür einsetzen, dass die Sek 1 March in Lachen bleibt. Mit einem deutlichen «JA» zum Verbleib der Bezirksschule in Lachen am 28. September 2014 setzen wir ein Zeichen.


Thomas Haas
Lachen